Ab nach Trondheim

Weiter geht es die E6 nach Süden, erster Stopp heute ist Formofossen, über die Gleise und dann eine Schotterpiste entlang geht es bis fast vor den Fluss Sanddøla. Über sehr glitschige Steine geht es recht steil hinunter gleich neben dem Wasserfall zum Fotos machen.

Laut dem Reiseführer geht es 34m bergab, sieht aber eher nach etwas weniger aus. Ohrenbetäubenden Lärm verursacht er trotzdem.

Vor dem See Snåsavatnet zweigen wir auf die 763 ab und fahren bis Bølabua, hier halten wir und schauen uns Felsritzungen an. Das Bølareinen und den Bären (Bjørn) erkennen wir noch ganz gut.

Die beiden anderen, dem Skiläufer und dem Vogel (sieht eigentlich eher aus wie ein Blatt?) können wir nicht erkennen. Dadurch dass hier der Bølafluss entlang fliesst und die Zeichnungen den Jahreszeiten ausgesetzt sind, leiden die Felsritzungen deutlich.

Der Skiläufer

Der Vogel (Auch die Tafeln leiden)

Weiter geht es wieder zur E6, bei Verdal biegen wir auf die 72 ab nach Hegra, nach 3 Kilometern steil den Berg hinauf erreichen wir die Festung.Gebaut wurde sie um 1910 herum, als Schutz gegen die Schweden und daher nach Osten ausgerichtet. Dies sollte sich 1940, als die deutschen versuchten sie einzunehmen als suboptimal herausstellen (Die Deutschen kamen von Westen). Trotz alledem wurde sie nie eingenommen.

Nach einem kurzen Ausflug nach Trondheim entscheiden wir uns für einen Campingplatz in Vikhammer.

So rechtes Glück haben wir nicht mit Waschmaschinen. Nachdem die erste ausgestiegen ist (Stromunterbruch) und wir unser Glück mit zwei anderen Maschinen versuchen um dann spät abends festzustellen dass auch die nicht funktionieren. Der nette Herr vom Campingplatz meinte dann das sei ganz normal, einfach die Sicherungen im Nebenraum wieder hochdrücken. Anscheind hängen hier etwas zuviele Maschinen an einem Kreis. Gegen 1 am Morgen war die Wäsche dann auch getrocknet (zumindest das funktionierte).

Entfernung: 350km (4660km)

Fahrzeit:  5,5 Stunden (70h)