Khmer Tempel rund um Siem Reap und der Tonle Sap See

Kambodscha ist deutlich anders als Vietnam!
Wenn Vietnam und die Vietnamesen eher China orientiert wirken dann sind die Kambodschaner eher Richtung Thailand und Indien zuordenbar
Das soll jetzt nicht die eigenständigen Züge der Kambodschaner /Khmer beschneiden, das erste bekannte Reich der Khmer datiert ja mit 800. Und die Interaktion (Kämpfe) zwischen den Völkern im Indo-Chinesischen Raum füllen lange Buchreihen.

Die Khmer Könige hatten über die Jahrhunderte ihre Hauptstädte an unterschiedlichen Stellen des Landes und dort jeweils Ihre Paläste und Tempelanlagen gebaut. Ankor war eine der ersten Königsstädte und die Tempelanlagen hier füllen 3 Tage unseres Reiseprogramms.

Weil eine unserer Damen mit Montezuma’s Rache (Brechdurchfall) zu kämpfen hat haben wir unser Programm für heute umgestellt und mit zwei kleineren hinduistischen Tempeln der Zeit um 1.000 begonnen und einen See mit schwimmenden Dörfern besucht.

Begonnen haben wir mit den hinduistischen Tempelanlagen Bantaey Samre und Banteya Srei. Der Besuch eines kleinen Marktes und ein Mittagessen in einem Touristen-Restaurant haben diese Besichtigungen aufgelockert.

Bevor man die Ausgrabungsstätten von Ankor besuchen darf muß man sich in einer Zentralstelle (kostenpflichtig) registrieren lassen, wird fotografiert und mit einem Ausweis mit Foto ausgestattet. Es wird in deutlich mehr als 10 Reihen abgefertigt und die Warteschlangen sind lange
Hier die zugehörigen optischen Eindrücke:

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Nach dem Mittagessen sind wir zum Tonle Sap See aufgebrochen.
Der See ist mit dem Mekong verbunden sein Wasserstand steigt während der Regenzeit stark an und der See erreicht eine Ausdehnung von 10.000 km², während der Trockenheit schrumpft er auf 1/4.
Mit einem speziell für das seichte Wasser gebautem Motorboot sind wir durch den Schilfgürtel zu den schwimmenden Dörfer und Gärten gefahren und haben da draußen ein budhistisches Kloster besucht. Gleich neben dem Kloster gibt es auch eine Schule, es leben ja circa 11.000 Menschen da draußen.

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Über kleine Unterschiede im Reiseprogramm zwischen Vietnam und Kambodscha werde ich später noch erzählen, jetzt geht es erst mal auf ein Bierchen.

5 thoughts on “Khmer Tempel rund um Siem Reap und der Tonle Sap See

  1. Jeder Beitrag endet: Jetzt gemma auf ein Bierchen,..
    Viel interessanter wäre: Was für ein BIer? Wie schmeckt es? und warum keinen Wein?
    🙂

    1. In Hanoi: Hanoi Bier – Gut
      In Saigon: Saigon Bier – Gut
      In Ankor: Ankor Bier – Gut (Im Hotel) / Na ja(beim Heimatabend)
      Manchmal: Tiger Bier – Gut

      Es gibt hier keine lokalen Weine, nur Importe aus Frankreich, Italien, Südafrika….

  2. Wir haben heute noch ein Ticket nachgekauft und mußten fast nicht warten.
    Der Ansturm scheint tageweise sehr unterschiedlich zu sein.
    Ankor Tom und Ankor Wat waren aber sehr gut besucht. Der Beitrag dazu kommt umgehend.

    @Wolfgang: Ja den Deja Vue Effekt gibt es bei uns in Bezug auf deine Reiseberichte auch.

  3. Danke weiterhin für die Bilder . . . . . „es ist alles wie seinerzeit selbst erlebt“ – wie schon einmal gesagt ein „Déjà-vu“. Verfolge natürlich alles.
    – von den kurzen Wolkenbrüchen und Abwasserproblemen
    – fast den gleichen Frauen bei der Mattenerzeugung
    – bis zum Anstellen bei Ankor (dies war vom RL bevorzugt für uns)
    lG wolfgang

  4. Da hatten wir mehr Glueck. Bei uns war die Schlange bei den Angkor Tickets nicht vorhanden.
    Wir waren halt in der Regenzeit unterwegs, hat seine Vorteile. Und es hat nicht mal viel geregnet

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