Ab in den Süden

Wir verlassen den verlassenen Wintersportort Saariselkä, machen noch ein Foto zum Vergleich mit unseren Skigebieten im Sommer und fahren Richtung Rovaniemi.

Das Wetter ist auf der heutigen Strecke sehr abwechslungsreich. Es ist nach wie vor sehr wenig Verkehr, und vor allem sind nur ganz wenige LKWs unterwegs. Wir sind wohl doch ganz am Anfang der Saison unterwegs was auch die Gelsen wissen dürften.

Die Besitzerin des Kaffe zum Schlitten, sagt dass die Gelsen erst etwa 2 Wochen nach Mittsommernacht kommen. Ich denke es ist wohl eher eine Frage der Temperatur.
In Muonio, etwa auf demselben Breitengrad wie bei der Sammlerin von Schlitten, hatte es gegen 20 Grad und die Sauger waren in Schwärmen da.
Gabi bekam noch vor dem Erreichen des Santa Claus Dorfes Rudolph den Albino vor die Linse.


Die Landschaft ändert sich etwa 100 km nördlich von Rovaniemi deutlich. Die Unberührten Mischwälder weichen langsam Forstbetrieben und langsam sehen wir auch wieder ein wenig Ackerbau und Viehzucht.

Und schon kommen wir zum Geschäftszentrum der ganzen Region, das Santa Claus Dorf mit Postamt direkt am Polarkreis. Momentan herrscht reger Baubetrieb denn für Weihnachten 2016 sind bedeutende Erweiterungen geplant. Reservierungen werden schon angenommen !
Da tritt der Polarkreis fast ins Hintertreffen, aber auf T-Shirts und Sweater kommt er doch besser als Santa.

Nebenan gibt es auch eine Husky-Farm in der 96 sibirische Huskies heulen.

Nach wenigen Kilometern erreichen wir Rovaniemi, die Zivilisation hat uns wieder !! Die letzte Ampel hatten wir bei unserer Abfahrt in Umea, auf der ganzen Reise sind wir auch bei stärkstem Verkehrsaufkommen, es sind ja manchmal bis zu 4 Fahrzeuge zusammengekommen, mit Kreisverkehrslösungen ausgekommen.

Heute beziehen wir das bisher beste Hotel, mit eigener Sauna im Badebereich des 2-Zimmer Appartements. Sollte Gabi wieder Geräusche von sich geben könnte ich ja ins Nebenzimmer, ah ja und in 10 min. spielt ja Österreich….

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