Der Osten

Es ist soweit, das isländische Wetter hat uns voll erwischt, seit den späten Abendstunden regnet es durch. Das Material hält zum Glück und wir erwachen gut ausgeruht. Lediglich das packen macht bei Regen nicht so viel Spass.

Heutiges Ziel ist ein Campingplatz im Nordosten der Insel, also haben wir einige Kilometer vor uns.
Erste Station heute ist der Diamond Beach. Diesen Namen hat er auch verdient, alle paar Meter stecken verschieden grosse Eisfiguren im schwarzen Strand. Diese Bruchstücke kommen vom Jökulsárlón Gletscher und treiben dann langsam ins Meer und werden dann an den Strand gespült.

So endet der Gletscher

Gleich nach der Brücke gibt es einen Parkplatz an dem die diversen Touren und Essen angeboten werden. Wir entscheiden uns für eine ein stündige Tour mit dem Zodiac und gegen das Amphibien Boot/Auto und die Kajaks.

Aber der Reihe nach, hier bricht gerade ein grosses Stück mit einem grossen Knall ab.
Dann treiben Sie vor sich hin.

Es regnet immer noch und es wird ordentlich kalt auf dem Boot. Zuerst lernen wir einiges über die verschiedenen Farben der Eisberge (blau erscheinen sie weil sie so dicht komprimiert sind dass alles Licht ausser das blaue durchgelassen wird) . Zu nahe ran fahren wir nicht, auch wenn oben nur ein kleiner Spitz zu sehen ist könnte er jederzeit drehen. Durch das einfliessende, salzige Meerwasser schmilzt der untere Teil schneller und sie kippen.

Gelegentlich werden sie auch von Robben als Liegeplatz benutzt.
Bis sie dann ins offene Meer treiben wo sie dann an den Strand gespült werden.

Der Weg führt uns weiter nach Höfn wo wir unsere Vorräte aufstocken und die lokalen Spezialitäten verkosten.

Die Landschaft ändert sich alle paar Kilometer
Kurz bevor wir unsere erste Schotterstrasse befahren bewundern wir noch einen Wasserfall.

Jetzt steht uns noch eine 3,5 stündige Fahrt über teils abenteuerliche Strassen bevor, bis wir dann unseren Campingplatz in Möðrudalur.

Unsere Bleibe für heute Nacht.

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