Der Regen hält uns auf Achse …

Rund um Coromandel, durch Auckland und dann weiter nach Whangarei

Dienstag/Mittwoch 3./4. Dezember 2013

Als ich heute früh (Dienstag) bei Sonnenaufgang aus dem Fenster unseres Vans geschaut habe war der Himmel intensiv blau und Sonne hat die paar Wolkenstreifchen von unten beleuchtet. Ein grandioser Anblick!
Jetzt, so eine Stunde später ist der Himmel dunkelgrau und der Wind pfeift um den Van.
Ich hatte ja vor einiger Zeit – auf der Südinsel – geschrieben dass das mit dem Regenwetter nicht so schlimm ist, weil es ein paar Stunden später eh wieder schön sein kann. Naja heute ist es eben umgekehrt. Aber wir wollten unseren Badeurlaub ja eh beenden und weiterfahren!

Unser heutiges Ziel war Auckland. Die Fahrt war bei wechselnd schlechtem Wetter nicht gerade ein Hit. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir sind gut angekommen, haben einen Supermarkt und eine Camp Site gefunden.

Nachts hatte es stark zu regnen begonnen und unser Vormittag in der Queens Street war nass und windig. Da es in dieser Gegend keine hohen Berge gibt pfeift der Wind vom Pazifik ungebremst über Neuseeland zur Tasman See. Lisbeth’s Kamera hat nach einer Stunde den Geist aufgegeben, nach ein paar Stunden im Trockenen funkt sie nun wieder.

Hier haben wir erstmals mehr Segelboote als Motorboote gesehen und zwar deutlich mehr in richtig großen Marinas.
OK, ich gebe es zu … das sind keine Segelboote und auch keine Marinas. Da konnten wir auf der Autobahn nicht so recht fotografieren. Und Kitesurfer und Windsurfer gibt es hier eben auch!

Hier bei Auckland ist die Insel richtig schmal und die Stadt liegt zum Teil auf Inseln und hat unendlich viele Buchten. Da die Stadt nach Osten und Westen vom Meer begrenzt wird haben sich die 1,3 Millionen Einwohner auf eine Länge von ca. 80 km (von Süd nach Nord) verteilt.
Bis auf das absolute Zentrum sieht die Stadt wie ein großes Dorf mit ebenerdigen oder maximal einstöckigen Einfamilienhäusern aus.

Sonnenverwöhnte Perle des Südpazifiks nennen die Auckländer ihre Stadt, wir haben sie leider nur als Nebel, Regen und Wind-Stadt kennengelernt und sind deshalb gleich noch 100km in den Norden nach Whangarei http://www.whangareinz.com/ gefahren.
Hier haben wir eine idyllische Camp Site http://www.blueheron.co.nz/ direkt am Meer gefunden, sehen dem Regen zu und der sich langsam mit Wasser füllenden Bucht (die Flut kommt)

2 Tage – 2 TagesFoto’s:

Der Postkasten für den Biker:

Der Postkasten für den Motorbootfahrer