Der Teppichtag

Links neben unserem Hotel steht noch ein Hotel. Und daneben ist der beste und seriöseste Teppichhändler der ganzen Türkei zuhause.
Eigentlich ist er eine staatliche Insttution (er beschäftigt 4 oder 5 Weberinnen über ein staatliches Arbeitsmarktprogramm), man kann ihm also wirlich vertrauen!
Die erste Stunde war auch wirklich informativ.
Wie Teppiche gewebt werden, wie aus Seidenraupenkokons Seidenfäden werden und welche Qualitätmerkmale es bei Teppichen gibt. Wie viele Knoten eine Weberin pro Stunde knüpft und wie sich über den Stundenlohn der Knüpferin und den Materialpreis der Herrstellungspreis der Teppiche ergibt. (Die, die schon in der Türkei waren erkennen hier sicher Ihre eigene Schulung wieder)
Daß ein Turkvolk die ersten bekannten Teppiche geknüpft hat und es – ja richtig geraten – die besten Teppiche in der Türkei gibt.
Und ob man den Teppichhändlern bei uns Zuhause trauen kann? Naja, wer weis da schon ….


Die folgende Stunde bekam dann jedes Pärchen seinen eigenen Verkäufer(in) und es war ein wenig anstrengend klarzumachen dass wir sicher keinen Teppich kaufen werden.
Nun ja, wir haben es geschafft (Details gibt es für Interessierte gerne mal bei einem Gläschen)

Gegenüber, von unserem Hotel aus gesehen also schräg über die Strasse, war dann die Keramikmanufaktur. Hier haben wir die nächste Stunde bei einer volksnahen
Töpferscheiben Demonstration mit anschliessender Einkaufsmöglichkeit verbracht. Diesmal zum Glück ohne persönliche Kundenbeteuer.

Der Rest des Tages war dann schwer in Ordnung. Eine Menge 1A Besichtigungspunkte zum Teil mit kurzen Wanderungen und eine Menge Infos von unserem Deniz.
Inzwischen können wir klar unterscheiden wann er im „Verkaufsmodus“ ist und wann er interessante Details zu seiner Heimat vermittelt . Der zweitere Denizliegt un mehr.

Es gibt ja hier geführte Mountainbike Touren.
Die Beiden dürften aber auf eigene Faust unterwegs sein.

Diese 3 Feenkamine findet man hier in jedem Andenkenshop und einen oder mehrere Andenkensho’ps findet bei jeder Attraktion.


Und wenn das kein Kamel ist …

Hier nochmal eine versteckte, christliche Siedlung: