Einen Vulkan umrunden 

Mittwoch, 30.8.2017

Die Mongolei ist voll von Glückszahlen, Schutzheiligen und Ritualen. So umrundet man z.B. ein Heiligtum immer im Uhrzeigersinn und da haben wir uns gedacht: Einen Vulkan den umrundet man wohl besser auch im Uhrzeigersinn!

Aber auch heute der Reihe nach:

Die Nacht am See war nicht besonders kalt. Gleich nach dem Frühstück in der Jurte von Gerhard und Lisbeth machen wir uns über den kleinen Paß auf den Weg zum Vulkan.

Der Vulkan ist vor 8000 Jahren ausgebrochen und hat seine Lava Ströme in alle Himmelsrichtungen verteilt. Er ist auch für die Entstehung des Terchijn Zagaan Sees verantwortlich. Der Grosse Weisse See liegt auf 2020 m und ist etwa 16 km lang.

Der Basalt hier hat die unterschiedlichsten Farben, von rot über gelb bis tiefschwarz. Moose, Flechten und sogar Pilze wachsen auf dem Basalt, Kiefern und Zedern erobern die Bereiche mit mehr Erdreich.

Das Wetter ist durchwachsen aber zum Wandern sehr angenehm.

Der Anstieg auf den Vulkan ist mit 400 m nicht sehr lang, die Umrundung ist dann etwas länger.Die ganze Zeit begleitet uns der Hund aus unserem Camp der uns auch schon die ganze Nacht lautstark bewacht hat.

 

Auf dem Rückweg schauen wir noch bei der Höhle vorbei die im Film „Die Höhle des gelben Hundes“ eine zentrale Rolle gespielt hat. In der Höhle liegt noch Eis vom letzten Winter.

Am See halten sich auch Möven auf, die berühmten schwarzen Schwäne kommen uns leider nicht unter.

LG L&G&G

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