Ich geb’s ja zu …

Ja, ich gebe es zu!

Die Donau hier in der Wachau ist auch sehr, sehr schön!

Ja und die Marillen sind auch reif und ja, sie schmecken ausgezeichnet – so frisch vom Baum!

Nein, ich habe sie nicht geklaut, ich habe sie bei einer netten, adretten Bäuerin gekauft.

Wir sind heute den ganzen Tag auf der rechten Flußseite geblieben und das hat sich gelohnt.

Wenn jemand von Euch vorhat mit dem Rad durch die Wachau zu fahren dann empfehle ich das rechte Flußufer. Es viele neu asphaltiere Bereiche des Radweges, es geht nur manchmal an der Straße entlang und die ist viel weniger befahren als die Bundesstrasse auf der linken Seite. Lasst die Bilder in der Galerie auf Euch wirken.

Heute hatten einige Seniorenheime Radausflug – natürlich (fast) alle mit E-Bikes. Zusätzlich gab es viele Tagesetappenfahrer – die mit den typischen Reisebüro Radtaschen.

Auch bei der Quartiersuche haben wir bemerkt dass es plötzlich deutlich schwieriger ist kurzfristig ein Zimmer zu bekommen. Schlussendlich haben wir dann 2 Zimmer bei einem Privatvermieter bekommen. (das war billiger als ein 2-Bettzimmer beim gleichen Vermieter?¿? )

In Krems haben wir dann die Donau gequert und ein kleines Stück hinter Krems unser Quartier bezogen.

Morgen habe wir noch eine halbe Tagesetappe vor uns und zwei entgegenkommende Begrüssungskommandos haben sich angesagt.

Tages-Statistik:

Strecke: 95 km
Zeit: 05:16 Std
⏫ 178 m
⏬ 196 m
Gesamtstrecke: 1.724 km

 

Hier noch, wie in einem Kommentar versprochen, der

Erfahrungsbericht zum Fahren mit einem Anhänger:
Eigentlich bin ich positiv überrascht über die einfache Handhabung und Fahrweise des Hängers. Die massive Alukonstruktion (6,5 kg Eigengewicht) hat sich bewährt. Die riesige Tasche verleitet aber viel mitzunehmen, dass sollte vermieden werden! Das Gewicht hängt sich bei den Anstiegen dann doch an. (30 kg max. Zuladung)
Im direkten Vergleich mit den Packtaschen vom Gerhard bin ich vom Hänger voll überzeugt:
Vorteile
  • regenfeste Riesentasche
  • einfaches Handhaben bei den Quatieren (Im Vergleich zu den 4 Taschen von Gerhard)
  • gute Stabilität während der Fahrt (vorausgesetzt man hat ausreichend Luftdruck im Reifen)
  • gut manövrierbar in engen Schikanen (da wo Gerhard so seine Probleme hatte)
  • Ein großer Zusatzvorteil: er ist auch zu Hause für Einkaufsfahrten zu verwenden (z. B. mal 2 Bierpaletten zu holen)
Nachteile
  • man braucht einen weiteren Ersatzschlauch 16“ (evtl. auch einen Mantel – wie mein notdürftig geflickter Riss im Mantel zeigt )
  • bei nieder Geschwindigkeit fährt sich das Ganze etwas kippelig, je schneller man wird desto stabiler wird die Fuhre (48km/h getestet)
  • auf engem Raum rangieren ist eine Herausforderung, am einfachsten ist da abhängen, umdrehen und weiter. (oder man läßt sich helfen)
  • für’s Parken sollte man beachten dass die Fuhre ist doch recht lange ist.
  • das mit dem Wind ist auch so eine Sache aber den Wind direkt auf die Nase oder den von der Seite spürt man wahrscheinlich auch mit den Packtaschen recht stark.

Fazit

Die Entscheidung mit einem Anhänger auf die große Reise zu gehen war meiner Meinung nach richtig.
Roman

 

Ich bleibe trotzdem bei meinen Packtaschen
Gerhard

(Wenn man auf eines der Bilder klickt kann man bildschirmfüllend in den Fotos blättern)

3 thoughts on “Ich geb’s ja zu …

  1. Eure Fotos von den Radwegen zeigen meist leere Wege. Sind wirklich eher wenig Radfahrer unterwegs? – ich meine natürlich auch Radfahrerinnen…

  2. Ja, ich werde Euch etwas entgegenkommen und zwischen Nußdorf und Klosterneuburg (im Bereich der „Fahrradstrasse“) auf Euch warten. Noch einen schönen und warmen Abschlusstag.
    lg wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,
      freut mich sehr.
      Wir kommen aber auf dem linken Donauufer. (Roman und seine Frau sind im 21. zuhause und müssen sonst einen Umweg fahren)
      Ich schicke Dir ein WhatsApp wenn wir sus Tulln rausfahren.
      LG Gerhard

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