Lake Tekapo

Unser Schlafplatz im Naturschutzgebiet, ca. 20m vom Ufer war ein echter Hit.
Vor der Dämmerung kann noch die Flut und füllte die Bucht. Außer uns hatten sich noch drei Fahrzeuge zum Übernachten eingefunden – da fühlt man sich doch gleich ein wenig sicherer.

Mit der Morgendämmerung waren wir wach (der letzte Rest vom Jetlag) und über der Bucht war der nun schon gewohnte Nebel, diesmal war es aber nur ein Morgennebel und kurz nach unserer Abfahrt hatten wir strahlenden Sonnenschein. Die Halbinsel östlich von Christchurch hat es in sich!! Schroffe Abhänge wechseln sich mit sanft geschwungenen Hügeln ab und alles blüht.

Schafe, Kühe, Pferde, Lamas, Rehe, Schafe Kühe, Schafe, Lamas, ….. Beregnungsanlagen für die Weideflächen, die Ostseite der Südinsel ist regenarm und ohne Bewässerung geht hier gar nichts. Körndlbauern sind auf der Südinsel eine Rarität, die Vieherden sind deutlich grösser als bei uns.


Für die Zahlenmenschen: Die 4,5 Millionen Kiwi‘s teilen sich das Land mit 45 Millionen Schafen und 7 Millionen Kühen. 90% der landwirtschaftlichen Produkte gehen ins Ausland, das Rotwild überwiegend nach Deutschland.
(Zu der Anzahl der auch „Kiwi“ genannten Vögel haben wir leider keine Zahlen gefunden.)

So sieht der ortsübliche Windschutz aus.
In Form geschnittene Bäume – so wie unsere Gartenhecken,
nur ein wenig zu Groß geraten.

Unser heutiges Tagesziel war der Lake Tekapo, am Fuße der schneebedeckten Berge auf 700 Meter Höhe liegend. Als wir von der Küste Richtung Berge abbogen hatten wir wieder Wolken und Nebel.
Kurz vor dem Lake Tekapo waren wir dann über der Wolkenschicht und hatten einen grandiosen Ausblick auf eine Hochebene mit türkisfarbenem See dahinterliegenden, schneebedeckten Bergen. Einfach grandios!!

Hier fließt der Hochnebel über einen Bergrücken nach unten.



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