MittelGobi und die Weiße Stupa

Sonntag, 20.8.2017

Heute sind voller Erwartung in den neuen Tag gestartet. Der Wetterbericht der für die nächsten 10 Tage Regen vorhergesagt hatte lag freundlicherweise völlig daneben. Nachdem es Nachts nochmals kräftig auf unsere Jurte geregnet hatte war es am Morgen schon weitgehend wolkenfrei und wenig später gab es nur noch blauen Himmel.

Nachdem uns eine Gruppe von Pferden zum Halten verleitet hatte, haben wir deren Eigentümern einen Besuch abgestattet und wurden in Ihre Jurte eingeladen. So ein ungeplanter Besuch hat schon etwas Besonderes. Wir bekamen der Tradition entsprechend gegorene Milch, getrockneten Quark und Schnupftabak angeboten.

Die Fotos die wir mit dem Alten Herrn der Nomadensippe gemacht haben müssen wir noch –  wie versprochen – an die Tochter die einen Facebook Account hat  schicken.  Ehrensache!

Unser heutiges Mittagessen hatten wir an einer Wasserstelle in einer windgeschützten Senke.

Es gibt hier Agamen, die sehen aus wie kleine Eidechsen und manchmal halten sie für ein Foto still.

Bei einem Brunnen wurde gerade Wasser für eine Ziegen/Schafherde geschöpft, da mussten wir mitmachen! Wir hatten unmittelbar davor über die Wasserversorgung der Herden gesprochen.

In der Hauptstadt der Provinz Mittelwüste (MittelGobi) haben wir getankt und dann für die nächsten 100  Kilometer eine Asphaltstrasse mit gediegenen „Potholes“ benutzt. Als wir dann nach links zur Weissen Stupa abgebogen sind ging es mit unverminderter Geschwindigkeit die Sandpiste entlang weiter.

Hier haben wir auch  die ersten Kamele gesehen, Die haben hier 2 Höcker (90% der Kamel-Weltpopulation hat nur 1 Höcker)

Unser Ziel – die Weiße Stupa/Tsagaan Suvraga  – kann es locker mit Kappadokien oder dem Price Canyon aufnehmen.

Unser heutiges Ger-Camp hat uns dann noch mit einem Volkloreabend bedacht.

Morgen früh geht es um 1/2 6 zum Sonnenaufgang noch einmal  zur Weissen Stupa.

LG L&G&G

2 thoughts on “MittelGobi und die Weiße Stupa

  1. Jetzt wird die Landschaft abwechslungsreicher. Deine Berichte sind immer sehr interessant und wir können da aus der Ferne ein wenig mitreisen. Freuen uns schon auf eure Erzählungen dann wieder zuhause. Wünschen euch noch viele bleibende Eindrücke.
    Alfred und Renate

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