Quer durch die Berge 

Dienstag, 22.8.2017

Im Süden der Mongolei liegt das Gobi-Altaii-Gebirge. Es zieht sich über mehrere 100 Kilometer in Ost-West Richtung.
Wir sind hier im Gurvan Saykhan Nationalpark. Zu diesem Nationalpark gehören 2 Gebirgszüge und die dazwischenliegenden Sanddünen. (von denen aber morgen mehr)

Unser erster Halt ist beim Nationalpark Museum. Hier sehen wir ausgestopfe Tiere und versteinerte Saurier-Eier und erfahren Wissenswertes über den Nationalpark.

Unser zweiter Halt ist die Geierschlucht (Yolyn Am). Der Weg dorthin führt über einen 2.400 Meter hohen Paß, bis auf diese Höhe und auf den umliegenden Gipfeln gibt es Vegitation. Zwischen dem Grün finden sich in diesem alten Gebirge dann schroffe Felswände mit sehr verwittert aussehendem Gestein. Die Tour in die Geierschlucht führt vom Parkplatz in einem breiten, grünen Tal in eine immer enger und schroffer werdende Schlucht. Bis zur eigentlichen Schlucht gibt es ein Pferdetaxi und Verkaufsstände für Wachoderholz-Figuren und bemalte Steinplättchen.

Die Geierschlucht ist am der engesten Stelle in kühleren Jahren durchgehend mit Eis verschlossen. Heuer war es zu warm und seit Anfang August ist die Schlucht eisfrei und offen.

Zurück aus der Geierschlucht fahren wir über einen weiteren Pass in die Dungenee  Schlucht. Für das letzte Stück auf diesen Pass müssen wir aussteigen und unsere geländegänigen Porgon-Kleinbusse quälen sich ohne uns die Schotterstrasse hoch und das nehmen uns oben wieder auf.

Das Bachbett der Dungenee Schlucht ist gleichzeitig die Piste (so wie auch schon der Fußweg in der Geierschlucht) und so fahren wir die meiste Zeit im Wasser.

Auf einer Anhöhe in der Schlucht nehmen wir unser Mittagessen ein, verrichten unsere Notdurft und begeistern uns an der engen Durchfahrt durch die unsere Busse gerade noch durchpassen.

Wir verlassen nun die Linke Schönheit (so heißt dieser Teil des Gebirges der Drei Schönheiten) und glühen durch die hinter dem Bergzug liegende Ebene in Richtung Westen.

Am Ende der Westlichen Schönheit (so heißt der dritte, westlichste Teil des Gebirges) fahren wir noch kurz in die Hold Schlucht.

Die Piste wird jetzt immer „pestiger“ (es geht erstaunlicherweise immer noch ein wenig schlechter) und an unserer linken Seite beginnen hier die Sanddünen denen wir wir die nächsten 180 km bis zur Singenden Düne folgen werden.

Kurz vor Sonnenuntegang erreichen wir die Nomadenfamilie bei der wir übernachten werden. Um die weidenden Kamele im Sonnenuntergang fotografieren zu können springen wir aus dem Buss und eröffenen das Fotogewitter.

 Die Gästejurten unserer Nomadenfamilie sind ebenso fein wie die bisherigen. Im Unterschied zu unseren bisherigen „Touristischen Ger Camps“ kochen wir hier unser Abenessen selbst (bzw. unsere Köchin) und es gibt gar keinen Strom, nichtmal – so wie bisher – in den Abendstunden.

LG L&G&G

2 thoughts on “Quer durch die Berge 

  1. da sind ja echt coole Fotos dabei. Hoffe, es geht euch gut.
    Schöne Zeit noch und liebe Grüße aus Salzburg Sabine

  2. Hallo zäme
    Eindrückliche wunderschöne Bilder, danke.
    geniesst es, wenn es gerade nicht zu ruppige „Strassen“ hat!
    liebe Grüsse Annamarie und Armin

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