Von Samorin(SK) nach Komarom (HU)

Nachdem wir Stück unterhalb von Bratislava auf der linken Donauseite übernachtet haben war die Entscheidung für die linke Donauseite einfach.
Im Tourenbuch gab es zwar einen Hinweis auf eine Fahrverbotszone kurz vor dem Kraftwerk Gabcikovo aber das haben wir nicht sonderlich ernst genommen. Nach 2 km Umweg und 100 m nach dem geschlossenen Schranken wieder zurück am Damm haben wir uns doch ein wenig geärgert ….

Beim Kraftwerk hätten wir auf die rechte Donauseite wechseln können, wir sind aber links geblieben … und das eine wirklich schlechte Entscheidung !!
Ab hier gab es nur mehr schlechte, sehr schlechte und ganz und gar schlechte Schotterwege.

Schöne runde kleine Donaukiesel 1/4 Meter hoch aufgeschüttet – da versinkt man bis über die Felgen. Und das auf einer Strecke von mehr als 20 km, auf einem Europa-Radweg (Nr. 6 vom Atlantik zum Schwarzen Meer).

Ja und die Kennzeichnung der Radweges ist Schrott.
Wir sind uns nicht sicher ob eine glatte 5 oder ein NICHT BEURTEILT geben sollen. Was nicht existiert kann man ja eigentlich auch nicht beurteilen oder?

Ja, es gab 2 oder 3 Schilder, aber nur an Stellen an denen man sie
sicher nicht braucht (weil es eh nur geradeaus weitergeht)

Ohne unseren Radführer hätten wir uns schwer getan auf Zielkurs zu bleiben.

Es gibt hier auch 1-Schild Schilderwälder:

Für Tipps was hier mitgeteilt wird sind wir dankbar.

Das Mittagessen (Gyros) war 1A.

Die Sonne hat es auch gut gemeint mit uns – bis zu 36 Grad am Radweg in der Sonne.
Zumindest ich (Gerhard) war am Abend streichfähig.

Kaum in Ungarn haben wir uns als Abendessen ein Gulasch gegönnt.
Es war gut, hatte aber mit dem was wir so unter ungarischem Gulasch verstehen nicht viel zu tun.

WIr haben wieder ein gutes Quartier gebucht und werden morgen seh früh zu unserer nächsten Etappe starten.

Tageskilometer: 95
Gesamt: 180 km

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