Wenn der Weg zum Ziel wird. 

Samstag, 26.8.2017

Heute haben 280km auf schlechten bis sehr schlechten Strassen vor uns.

Es geht zuerst den Ongi flussaufwärts nach Norden. Die Wüste ändert sich langsam Richtung Steppe. Es gibt wieder mehr Schnittlauch und auch Büsche. Ziegen die sich vor allem an Schnittlauch ernähren schmecken den Mongolen besonders gut. Weiter nach Norden steigt die Gegend wieder etwas an und es wird auch wieder kühler. Wir queren die Asphaltstrasse von Ulaanbaatar nach Westen und machen Mittag an einem kleinen See halt. Es gibt Ziegenfleischsalat und vegetarische Spaghetti. Aus den benachbarten Jurten tauchen plötzlich 4 Buben auf, 2 zu Pferde und zwei auf einem Motorrad. Wir bekommen eine Reit-und Ringvorführung.

Wir sehen auf der Fahrt nun wieder mehr Rinder und Pferde und auch Yaks.

Urnaa zeigt uns einen Khamag, eine Kreuzung aus Yak-Kuh und Stier. Die weiblichen Nachkommen heißen Ortom. Diese Kreuzung zeichnet sich durch größere Kraft und Folgsamkeit aus.

Wir fahren weiter nach Khujirt. In diesem Kurort füllen wir unsere Lebensmittelvorräte auf.

Die Piste wird ab Khujirt immer schwieriger. Das OrkhonTal wurde vor 90 Millionen Jahren durch einen riesigen Vulkanausbruch mit Lava überschwemmt. Die herumliegenden Basaltsteine drücken unsere Durchschnittsgeschwindigkeit enorm. Wir übernachten heute bei der Yakzüchterfamilie Tovuunaa.

Hier sind in den Jurten kleine Öfen und wir bekommen wattierte mongolische Mäntel da es in der Nacht ziemlich kalt wird.

Wir lassen den Tag dann am Lagerfeuer ausklingen. Sehr spät wird es aber nicht, die Kälte treibt uns bald in die Jurten.

LG L&G&G

3 thoughts on “Wenn der Weg zum Ziel wird. 

  1. Das Gewand steht euch gut…..
    Bei dem Essen würde ich glatt 10 kg abnehmen (würde ich eh brauchen).
    Aber die Mongolei ist mir doch zu weit.

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