Wovor fürchtet sich Novi Sad?

Heute haben wir uns ein Frühstück bei McDonalds im Zentrum von Novi Sad gegönnt. Da wir für letzte Nacht ein Apartment gemietet hatten, hätten wir sonst selbst Frühstück machen müssen.

Den Vormittag über haben wir uns mit der Festung Petrovaradin beschäftigt. Eine beeindruckend große Anlage. Wir haben uns gefragt wen man hier so sehr gefürchtet hat, dass eine so riesige Anlage nötig war? (Vielleicht kann ein geneigter Leser uns da auf die Sprünge helfen)

Der nächste Ort war dann Sremski Karlovici. Hier reiht sich Kirche an Kirche. Wir haben gelesen dass das hier das religiöse Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche ist (oder war?)

Nach Sremski Karlovici ging es erst mal für mehr als 5 km steil bergauf. (bis zu 8% Steigung) Das mit den Steigungen haben wir ja schon recht gut drauf, die enge Strasse mit schlechten (aufgeworfenen) Rändern und der starke Verkehr waren nicht so lustig.

Wenn schon ortodox dann gleich auch das Kloster Krusedol – haben wir uns gedacht und haben diesen Umweg mit in unsere Stecke eingebaut. Krusedol ist einen Umweg wert, auch wenn wir wegen unserer Radkleidung nur bedingt willkommen waren. Hier sind auch für Herren lange Hosen erwünscht.

In Maradik (10 Scheunen weiter) hatten wir einen Mittagsimbiss. Er sah aus wie ein Pizzastück, war aber aus Blätterteig – mit 1A Füllung – aber halt fett, fett fett.

Den Rest des Nachmittags und den Abend verbringen wir jetzt wieder an der Donau in Stari Slankamen.
Wir haben hier das urige Wirtshaus „Acumicum“ gefunden.

Tag 11:
Wetter: durchgehend bewölkt, sehr hohe Luftfeuchtigkeit, einzelne Regensprtzer Temperatur um 30 Grad
Distanz: 59 km
Gesamt: 958 km
Zielort: Stari Slankamen